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Renate Moran
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Renate Moran
Atelier:Dinghoferstr.27
4020 Linz
E-Mail: renate-moran[at]aon.at
www.renate-moran.at
www.malreisen-seminare.com
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Dr. Peter Assmann Direktor des oberösterreichischen Landesmuseums
Vom Geben und Nehmen – zu den Bildwerken von Renate Moran
Nach wie vor bestimmt sich zeitgenössische Malerei in besonders überzeugender Form als absolut persönlichkeitsbezogenes künstlerisches Gestaltungsmedium. Farben und Formen, Körper und Bewegungen, Fluss und Rhythmus, Ausdruck und Eindruck lassen sich hier zu ganz persönlichen Gestaltungen des eine Erfahrung-in-die-Welt-treten-Lassens formen. Die Welt des persönlich gesetzten Farbauftrages erweist sich nach wie vor als eine der intimsten und zugleich offensten Schnittstellen zwischen größtmöglicher Zusammenfassung unterschiedlichster Erfahrungswelten und größtmöglich konzentriertem Ausdruck – stets dominiert von einem selbstbewusst nach außen getragenem Ich.
Renate Morans Malerei bemüht sich in ganz besonderer Weise um diese Schnittstelle: Sie bekennt sich zu einer absolut persönlichen Erfahrungswelt, zugleich zu deren Transformierbarkeit in der Welt der Farbe, deren ästhetische Kraft vor allem im steten Bemühen um größtmöglich dichte Zusammenführung liegt. Diese Konzentration ist zum Einen eine Konzentration der Farbe als direktes, primäres Seherlebnis; diese Konzentration ist aber vor allem die Bewegung des in die Farbe getauchten Pinsels - eine Bewegung, die von Kadenz zu Kadenz schreitet, die durchdrungen ist von durchgängigen Rhythmuserfahrungen und zugleich eine Gesamtorientierung in sich tragen muß – eine Ausrichtung auf eine zusammenführende Großform, ein grundsätzliches Gestimmt-Sein einer Bildkomposition oder aber ein kompaktes Ausdruckkonzept, das sich durchaus auch über sehr bestimmt gesetzte Schriftzeichen und Wortkombinationen vermitteln kann.
Auszug aus Katalog " Renate Moran Bilder in Acryl 1999-2001"
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Die Malerei, Grafik und Objektkunst von Renate Moran nimmt eine Position ein, die primär die menschliche Existenz und ihre Sinnsuche zum Inhalt hat. Formales und Motivisches bedingen sich gegenseitig. Wirklichkeit, Spontaneität, und Intuition in der Linie, im Grafischen-Malerischen, verdichten sich zu harmonischen, teils auch zerstörerischen Gesten.
Der Künstlerin geht es dabei um existenzielle Fragen des Ichs mit der Umwelt. Ihre Arbeit ist jedoch stark an die Gefühlswelt und ihre Eindrücke gebunden.
Die Auseinandersetzung mit dem Raum stellt ebenfalls ein zentrales Thema Renate Morans Arbeit dar: Raum im Sinne von Lebensraum, Landschaftsraum, Beziehungsraum aber auch Gedankenraum. Die Liebe zum Menschen, die innere Gedankenwelt sowie Erinnerungen an erlebte Räume und Orte sind für die vielseitige Künstlerin Renate Moran Anlässe für Umsetzungen in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Objekt.
Wesentlich für sie ist eine starke Aussage, Einfachheit, Konzentration - Elemente, die sie in mancher Malerei, Musik, Philosophie und Poesie wiederfindet. In der Malerei wie in der Musik trifft sich das Prinzip des Lebendigen, Bewegung und Ruhe, oben und unten, hell und dunkel. Es gelingt ihr Bilder von großer Dichte und Kraft zu schaffen.
Sie reagiert hochsensibel auf den Zauber eines Ortes, eines Textes, eines Musikstückes oder eines neuen Materials. Sie schöpft aus dem vollen Repertoire des subtilen Mediums der Grafik und der Malerei. Mit den verschiedenen Materialien variiert auch ihr Thema, sie vertieft es, macht es immer wieder von einem neuen Standort aus erfahrbar, oft so verfremdet, dass sich alles erneuert und umschlägt in eine neue Bildfindung.
Immer mit dynamischer Geste und energiegeladenen Überschneidungen, so dass Kraftfelder entstehen die den Blick des Betrachters ins Zentrum des Bildes ziehen.
von Horst Dieter Geyer anlässlich einer Ausstellungseröffnung 07 in PASSAU
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Gedanken zur Ausstellung „Dualitäten“ von Renate Moran
CdB, Ursulinenhof Linz, 15.11. – 13.12. 2005
DUALITÄTEN
„Kraftvoll und laut, hintergründig und subtil, farbig und aufregend – Dualitäten in der Sprache, Dualitäten in den Arbeiten von Renate Moran.
Arbeiten, die sie den BetrachterInnen zur Interpretation überlässt.
Jedenfalls eine kraftvolle Schau, die von den Inspirationen der Renate Moran zeigt, ihrer Vielseitigkeit und ihrem ständigen Drang nach Ausdruck, Ausdruck der sich auch in der Wahl der Mittel Präsentation verschafft.
Besonders beeindruckend – nicht nur weil neu – die Arbeiten auf Glas.
Über die Wahl der Mittel Papier, Leinwand, Glas oder Metall werden Anschauungsflächen geschaffen, die ein Erforschen, Erkunden, ja ein „Hineinkriechen“ in die Gedanken- und Erlebenswelt der Renate Moran herausfordern und zu lustvoller Denkarbeit werden.
Dualitäten im Duell, ein Oben und Unten, eine Arbeits- und Gefühlswelt, Werkzeit und Ruhezeit – eine Vielzahl von Gegensätzen, die einander doch so sehr bedingen, fallen mir ein, wenn die spürbare Kraft der Renate Moran über ihre Objekte, die hingehaucht installiert wirken, bei der Betrachtung auf mich greift.
Eine große Schau einer großartigen Kunstwerkerin – ich wünsche ihr und allen, die sich auf die Interpretationen einlassen viel Erfolg und Vergnügen!“
Elisabeth Schalk
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Über Renate Moran
Ich habe Renate als Menschen kennen und schätzen gelernt, der alles, was er macht, auf der Basis einer unglaublichen inneren Sicherheit und Vertrauen in sich selbst, Idealismus und dem Glauben an die Schaffenskraft in den Mitmenschen, die es zu erwecken, entdecken und entfalten gilt, durchführt.
Sie ist für mich eine unerschöpfliche, nicht versiegen wollende Quelle der Kraft, Lebensweisheit und Zuspruchs, auch wenn es ihr selbst an die Grundfesten ihrer eigenen Existenz geht. Bewundernswert sind ihr Kampfgeist und ihre Zähigkeit, wenn es um die Durchführung und Umsetzung von Dingen geht, die ihr ein echtes Anliegen sind.
Sie wird nicht müde, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen, ihr Handeln ist stets davon getragen, anderen unterstützend zur Seite zu stehen, sei es in künstlerischer, sei es in menschlicher Hinsicht.
In ihrer Malerei versucht Renate nicht nur ihre Wirklichkeitserfahrung zu vermitteln, den Betrachter nicht nur als passives Gegenüber sein zu lassen, sondern aktiv in die Auseinandersetzung mit den von ihr umgesetzten Themen einzubeziehen und betroffen zu machen.
Sie scheint nicht einmal eines optischen Ausgangspunktes zu bedürfen, sie bedient sich meist
ihrer gespeicherten visuellen Erfahrung. Das macht sie frei, mit den Dingen zu experimentieren und neue kompositorische und technische Möglichkeiten zu erkunden.
In den meisten ihrer Werke finden sich Wortfragmente, ganze Sätze und typografische Zeichen oder Materialien – dieser Kunstgriff verhindert, dass die großflächigen Acrylbilder
als flächige Abstraktion verstanden werden; Schriftzeichen, die jeder kennt, werden als zweidimensionale Elemente identifiziert, der sie umgebende Bildraum jedoch bestätigt im Kontrast dazu seine dreidimensionale Unbestimmtheit.
Das Wesen der Malerei ist Kombination von Farben, ihre Kraft, die Beziehung farbiger Massen, die Stärke des Farbauftrags – die Empfindung einer Art „vierter Dimension“ wird durch Höhe, Breite und Dichte der Farbschichten und integrierter anderer Materialien herbeigeführt.
Dagmar Krenmayr
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impressum
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